Railjet ,Spirit of Salzburg´ in Graz Ostbahnhof, Pechristener 16.09.2008

Der Railjet (Eigenschreibweise railjet, abgekürzt RJ) ist eine Fernverkehrsreisezuggattung der Österreichi­schen Bundesbahnen (ÖBB) und der Tschechischen Staatsbahn (ČD). Die Einheiten bestehen aus kurzge­kuppelten Wagen vom Typ Siemens Viaggio Comfort und Lokomotiven des Typs Siemens ES64U2 (1116) oder Siemens ES64U4 (1216). Die railjet gehören zu den schnellsten mit Lokomotiven bespannten Zügen der Welt. Nach der TSI gehören sie zu den Hochgeschwindigkeitszügen der TSI-Klasse II. Der Railjet stellt eine gemeinsame Zuggattung der ÖBB, der tschechischen Staatsbahn České dráhy, der Deutschen Bahn, der Schweizerischen Bundesbahnen und der ungarischen Staatsbahn Magyar Államvasutak dar. In Deutsch­land ist er tariflich dem ICE gleichgestellt. Eigentümer von Railjet-Garnituren sind jedoch nur die ÖBB und die Tschechische Staatsbahn. Die Ungarische Staatsbahn, die Deutsche Bahn und die Schweizerischen Bundesbahnen besitzen keine eigenen Railjet-Garnituren, jedoch verkehren planmäßig auch Railjet-Züge nach Ungarn, Deutschland und in die Schweiz, die in den dortigen Fahrplänen auch als Railjet geführt wer­den.

 

 

Der Zug wurde am 15. September 2008 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert[1] und zum Fahrplanwechsel 2008/2009 von den ÖBB im kommerziellen Betrieb eingesetzt. Seit 30. Juli 2012 sind alle 51 von den ÖBB bestellten Züge im Betrieb.[2] Als zweiter Kunde bestellte 2012 das tschechische Eisenbahnverkehrsunter­nehmen České dráhy (ČD) sieben Einheiten. Bis 2016 wurden alle 60 Garnituren, welche von den ÖBB bestellt wurden, ausgeliefert, somit besteht der Bestand der ÖBB nun bei 60, bei der CD bei sieben Garnituren.

 

ÖBB Taurus I in railjet-Versuchslackierung

 

Geschichte

 

Im November 2004 stellte ein Mitarbeiter der ÖBB bei einem internen Workshop den Namen Railjet vor. Der Workshop wurde von Peter Hochegger moderiert, dem Eigentümer der Firma maxxx.communications GmbH, die damals umstrittene exklusive Beratungsverträge bei der ÖBB hatte. Elf Tage später ließ sich die Firma maxxx.communications selbst den Namen Railjet schützen. Als die ÖBB Personenverkehr die Marke Railjet anmelden wollte, erhob maxxx.communications dagegen Einspruch und zog diesen gegen Zahlung von 150.000 plus 30.000 Euro USt wieder zurück.[3] Inzwischen ist die Bezeichnung eine Marke der ÖBB.[4].

 

Die Lieferung der Züge wurde 2005 ausgeschrie­ben. Um den Auftrag bewarben sich Siemens, Bom­bardier und CAF. In seiner Sitzung vom 9. Februar 2006 ge­nehmigte der Aufsichtsrat der ÖBB-Holding die Be­schaffung von 23 Garnituren im Wert von 245 Millio­nen Euro. Eine Option sah die Lieferung weite­rer 40 Garnituren bis 2015 vor.[5]

 

Probefahrt der ersten ČD-Railjet-Garnitur

Der Gesamtpreis für die von Siemens Mobility her­gestellten 23 Züge beläuft sich auf 244 Millionen Euro. Gesamtkonzeption, Konstruktion der Wagen­kästen und die Inneneinrichtung er-folgten an den Siemens-Standorten Graz und Wien. Dort begann im November 2006 der Bau der Wagen. Der erste Rohbauwagenkasten war im August 2007 fertig und am 21. April 2008 rollte die erste, noch verkürzte Garnitur aus dem Werk in Wien. Bis Dezember 2009 waren die er­sten 23 Einheiten im Einsatz. Eine darüber hinaus reichende Option zum Kauf weiterer Ein-heiten wurde vom ÖBB-Aufsichtsrat wahrgenommen – es wurden im Oktober 2007 ins­gesamt 44 weitere Züge im Gesamtwert von 540 Millionen Euro bestellt. Im Dezember 2010 kündigte das tschechische Eisenbahnverkehrsunternehmen České dráhy (ČD) an, die Option für die letz-ten 16 dieser Züge von den ÖBB zu übernehmen. Diese sollten in Tschechien zusammen mit Lokomotiven der Baureihe 380 von Škoda eingesetzt werden.[6]

 

Im September 2011 beauftragte die ČD Siemens mit der Lieferung von 16 Railjet-Garnituren. Sie üb­ten damit die ursprünglich für die ÖBB bestimmte Vertragsoption aus. Die siebenteiligen Züge sollten in den Jahren 2013 und 2014 ausgeliefert werden und zwischen Brünn und Prag sowie im grenzüberschreitenden Fernverkehr nach Österreich, Deutschland, Un­garn und die Slowakei verkehren. Der Auftragswert lag bei mehr als 200 Millionen Euro.[7]

 

Ziel der ÖBB war es, mit der Railjet-Flotte sämtliche ehemaligen ÖBB-EuroCity-Züge zu ersetzen. Ange­dachte Pläne, das Railjet-System mit Triebwagen (etwa dem ICE T) zu realisieren, waren verworfen worden. Am 12. Juli 2008 fuhr eine vierteilige Railjet-Garnitur mit 275 km/h zwischen St. Valentin und Amstetten einen neuen Geschwindigkeitsrekord für einen österreichischen Zug in Österreich.

 

Die Railjets wurden zunächst nur mit Bistrowagen statt mit Speisewagen ausgeliefert. Weil sich zu viele Reisende darüber beschwerten,[8] wurden seit Juli 2011 – beginnend mit der Garnitur 38 – die Railjet-Spei­sewagen mit vollwertigen Restaurants anstatt des Bar-Bistros ausgeliefert und die vorhandenen Bistrowagen in Speisewagen umgebaut. Der Umbau der Zuggarnituren erfolgte überwiegend zusammen mit dem Einbau von ETCS Level 2, der notwendig wurde, da seit Dezember 2012 auf der Westbahn nur noch ETCS-taugli­che Garnituren eingesetzt werden dürfen. Weiter wurde im ersten Halbjahr 2012 damit begonnen, die Garni­turen mit WLAN auszustatten. Vorgesehen war, dass zu Ende 2012 die gesamte Flotte über kabellosen In­ternetzugang und einen Speisewagen verfügt.[9]

 

Der Ersteinsatz auf der Südbahn erfolgte am 12. Oktober 2011 mit einem Zugpaar auf der Relation Wien – Graz, ab 7. November 2011 folgte ein weiteres Zugpaar auf der Relation Wien – Villach. Die Garnitur 49 wur­de 2012 für das Jubiläum „175 Jahre Eisenbahn in Österreich“ komplett foliert, die Garnitur 50 soll zumindest für ein Jahr mit der „Polizei“-Werbelok 1116.250 verkehren, ehe sie entklebt wird.[10] Im Juli 2012 wurde die letzte RJ-Garnitur Nummer 51 für die ÖBB im Werk Simmering übergeben.

 

Seit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 ist der Railjet auch in Österreich planmäßig mit 230 km/h unterwegs. Derzeit ist diese Geschwindigkeit auf den Abschnitten Wien – St. Pölten, St. Valentin – Linz und Lambach – Breitenschützing möglich. Auf der Neubaustrecke im Unterinntal werden 220 km/h gefahren.[11] Die Umstellung auf ETCS Level 2 im Winter führte anfangs zu erheblichen Störungen, die erst im Laufe des Winters normalisierten.[12] Häufigste Ursache waren Zwangsbremsungen und reduzierte Geschwindigkeit durch Inkonsistenzen der verschiedenen Positions- und Geschwindigkeitssensoren (Radsensor, Bodenradar, GPS und fixe Balisen) und Schotterflug nach Eisbildung. Zudem gab es mindestens einmal einen Zwischen­fall mit einer durch die Druckwelle aufgeschlagenen Tür beim ÖBB-Konkurrenten Westbahn.[13] Auch der Railjet vermeldete einen Zwischenfall mit einer verlorenen Tür,[14] jedoch nicht auf der Schnellfahrstrecke.

 

Nach einem zwischenzeitlichen Desinteresse bestellte die ČD im August 2012 sieben Railjet-Garnituren fest. Die Lieferungen aus der Order im Wert von etwa 100 Millionen Euro sollen ab 2014 erfolgen.[15] Es bestand zudem eine Option für weitere acht achtteilige Züge,[16] die jedoch im September 2013 fallengelassen wur­de.[17]

 

Da die Nordrampe des Semmerings steiler ist als die Südrampe und engere Bogenradien aufweist, ergaben sich im Schiebebetrieb unzulässige sicherheitsrelevante Betriebszustände[18] die sich auf den Fahrgastkom­fort negativ auswirkten, aber auch die Abnützung des Wagenmaterials und des Oberbaus beschleunigten. Deshalb wurden die Railjets nach einer dringlichen Aufforderung des Herstellers Siemens gedreht und fah­ren seit Anfang April 2014 von Wien Meidling Richtung Semmering mit Lok voraus gefahren. Aus Gründen der einfacheren Betriebsführung wurden alle Railjets entsprechend neu ausgerichtet.

 

Ab Dezember 2014 wurde mit den sieben ČD-Railjet-Garnituren sowie drei ÖBB-Railjets ein Gemeinschafts­verkehr Graz–Wien–Prag im Zweistundentakt eingerichtet. Die von den ČD gekauften Railjet verfügen eben­falls über eine elektronische Sitzplatzreservierung und Fahrgastinformationssystem. Nachdem die ČD keine geeigneten Zugfahrzeuge rechtzeitig auftreiben konnte, bestehen die Garnituren aus angemieteten ÖB­B-Taurus-3-Lokomotiven,[19] sowie je fünf Wagen der zweiten Klasse, einem Speisewagen wie im ÖBB-railjet und einem Steuerwagen mit Business- und erster Klasse.[20]

 

Im April 2013 fand eine öffentliche Railjet-Präsentationsfahrt in Tschechien statt. Dafür wurden zwei Pendoli­no-Verbindungen, am 17. April der Zug SC 513 von Prag nach Ostrava und am 18. April der Zug SC 506 von Bohumín nach Prag, mit einem RJ geführt.[21]

 

ČD-RJ als EC 73 bei Guntramsdorf

Laut einer Presseaussendung im Juni 2013 wird an einer Zulassung des RJ in Italien gearbeitet, um einen durchgehenden Verkehr von Wien nach Vene­dig mit dem Railjet durchführen zu kön-nen.[22]

 

Im Oktober 2013 wurde die gesamte Garnitur 51 samt Lok 1116.251 mit einer Werbebeklebung für den Österreichischen Skiverband versehen, die gleichzeitig mit der neuen Sportbekleidung für die Athleten am Wiener Westbahnhof vorgestellt wurde.

 

Seit Anfang Februar 2014 wurden mit dem Steuer­wagen und vier der sechs Zwischenwagen der er­sten ČD-RJ-Garnitur Probefahrten gemacht, später wurden auch die fehlenden Zwischen-wagen ein­gereiht, um eine vollständige Garnitur zu haben. Am 24. April 2014 wurde die erste Garnitur samt 1216.233 an die ČD übergeben. Seither wird sie in Tschechien für Test- und Schulungsfahrten verwendet.

 

Am 6. Mai 2014 wurde der erste ČD-Railjet in Prag der Öffentlichkeit präsentiert. Bei den Feierlichkeiten wur­de symbolisch der Schlüssel für den ersten Railjet an ČD-Generaldirektor Daniel Kurucz übergeben, ehe die Garnitur als IC 571 von Prag nach Breclav zum ersten Mal im Fahrgasteinsatz stand. Danach wurden die beiden bereits gelieferten Garnituren für IC-Züge zwischen Prag und Břeclav sowie Břeclav und Bohumín verwendet. Ab Mitte Juni haben sie schrittweise die herkömmlichen EC-Garnituren zwischen Wiener Neu­stadt Hbf und Praha hl.n. ersetzt. Mit der Fahrplanumstellung Dezember 2014 wird der Kurs des ČD-Railjet nach Graz verlängert.[23]

 

Anfang August 2014 wurde die Beauftragung weiterer neun Railjet-Garnituren durch die ÖBB bekannt. Die Garnituren im Gesamtwert von 145 Millionen Euro sollen bis Dezember 2016 geliefert werden und auf der Westbahn zwischen Wien und Salzburg eingesetzt werden. Sie sollen zusätzlich für den Verkehr nach Italien ausgerüstet werden und bis nach Venedig verkehren.[24][25]

 

Verstellbare Sitze

Das Angebot in der Economy Class wird mit verstell­baren Sitzen und Fußrasten verbessert.

 

Zusätzlich verfügen die neuen Züge bereits stan-dardmäßig über ein Fahrradabteil. Der Einbau eines Fahrradabteils in die 51 bestehenden railjet-Garnitu-ren wird zeitgleich mit der Lieferung der neuen rail-jets Ende 2016 abgeschlossen sein. Alle railjets sind mit Bordrestaurants und WLAN ausgestattet, das auch in Tschechien funktioniert.[26]

 

Mitte Februar 2015 wurde die erste ÖBB-railjet-Gar­nitur mit Fahrradabteil (Garnitur 34) präsen-tiert. Die umgebauten Garnituren sollen vorerst auf der Süd-bahn eingesetzt werden und das bisher auf die ČD-Railjets beschränkte Angebot erweitern.

 

Mit Fahrplanwechsel per 13. Dezember 2015 wer­den sämtliche Railjet-Verbindungen, die Wien be­rühren, über Wien Hauptbahnhof und Wien Meidling geführt, der Westbahnhof wird nicht mehr von Rail­jet-Zügen bedient. Weiters verkehren seit Dezember 2015 halbstündlich alternie-rend IC-Züge und Railjet-Züge der ÖBB von oder nach Wien Flughafen Bahnhof. Diese Verbin-

Fußablage

dungen bedienen Destinatio­nen in Österreich und verkehren ab Wien Flughafen Bahnhof von den Bahnsteigen 1 und 2, mit direktem Zugang von/zu Terminal 3 des Flughafens Wien Schwe-chat.

 

Die im Lauf des Jahres 2016 an die ÖBB gelieferten neun zusätzlichen Railjet-Garnituren sollen ab 11. Oktober 2016 im Fahrgasteinsatz stehen, indem sie ab diesem Zeitpunkt einen Großteil der IC-Garnitu­ren zwischen Wien und Salzburg ersetzen. Die Zug­läufe bringen die Garnituren dabei bis Flughafen Wien, Saalfelden und Klagenfurt via Tauernbahn.[27]

 

Konzept

 

Im Gegensatz zu anderen Bahngesellschaften setzt die ÖBB im Hochgeschwindigkeitsverkehr nicht auf Triebzüge, sondern auf lokbespannte Wendezüge. Die Railjet-Garnituren bestehen, ähnlich wie der deutsche Metropolitan Express Train, aus einzelnen Wagen, die untereinander mit Schalenmuffenkupplungen verbunden sind und an den Enden normale Schraubenkupplun-

Neues Fahrradabteil

gen aufweisen. Dadurch können sie von den bereits vorhandenen Lokomotiven gezogen wer-den. Dank der starren Kupplung zwischen den Wagen konnten die Wagen mit breiten druck-dichten Wagenübergängen versehen werden. An den Wagenübergängen sind Brandschutz-türen angebracht, die in der Regel offenste­hen.

 

Die Railjet-Züge vereinen Eigenschaften von Triebwagenzügen mit solchen normaler lokbe-spannter Züge. Sie können theoretisch in der Werkstatt um einzelne Wagen gekürzt oder ver-längert werden und lassen sich somit besser dem Verkehrsaufkommen einer Verbindung an-passen. In der Praxis wurde dies bisher nicht an­gewendet. Kurse mit besonders hohem Fahr-gastaufkommen werden mit einer Doppelgarnitur geführt. Der Innenraum bietet trotz der im Prinzip klassischen Wendezugtechnik den Komfort eines Triebzuges ohne Übergangstüren zwischen den Wagen.

 

Die für Hochgeschwindigkeitszüge geringe zulässi­ge Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h ist für den Ein­satz kein großer Nachteil, da der Railjet haupt­sächlich auf Verbindungen eingesetzt

Railjet Spirit of Salzburg

 

wird, die einen kleinen Anteil an Hochgeschwindigkeitsstre­cken aufweisen.

 

Wagenklassen

 

Im Railjet gibt es, ähnlich wie im Metropolitan, keine regulären Wagenklassen mehr. Das ur-sprüngliche Kon­zept des Railjet sah (ähnlich wie im Flugzeug) drei Klassen vor: economy (die bisherige zweite Klasse), first (vergleichbar mit der ersten Klasse) und premium (eine Top-Klas-se mit noch mehr Platz und speziellem Ca­teringservice). Diese war jedoch wirtschaftlich ein Fehlschlag: Die premium-Klasse (die immerhin einen hal­ben Waggon belegte) war überwiegend leer. Anfang 2012 stellten die ÖBB daher das Servicekonzept um: Aus der premium wurde die business (mit unverändert größerem Platzangebot, aber ohne Extra-catering), first blieb first und economy blieb economy. Der Zuschlag für die Top-Klasse sank von 25 Euro auf 15 Euro. Bauliche Veränderungen entfielen jedoch aus Kostengründen.

 

business (ÖBB)
Kinderkino (ČD)
first (ÖBB)
Fahrradabteil (ČD)
Restaurant
economy (ČD)
economy (ÖBB)
Altes Fahrgastinformationssystem (bis 2016)
Neues Fahrgastinformationssystem (seit 2016)

Kritik

 

Innenausstattung

 

Zu dem Angebot gibt es kritische Stimmen.[28][29][30] Kritiker bemängelten unter anderem unzureichende Ablagemöglichkeiten für Gepäck, fehlende Möglichkeiten, Skiausrüstungen abzustellen (obwohl die Züge Skigebiete bedienen) sowie die mitunter zu geringe Anzahl von Sitzplätzen. Der Großteil der Züge im Railjet-Verkehr zwischen Österreich und der Schweiz komme zudem verspätet an.[31] Ein weiterer Kritikpunkt ist die fehlende Möglichkeit der Mitnahme von Kinderwagen und Fahrrädern,[32] wobei die Fahrradmitnahme seit dem 11. Juli 2015 möglich ist.[33]

 

Technische Daten

 

 

Afmpz

Ampz

ARbmpz

Bmpz (Zwischenwagen)

Bmpz (Endwagen)

Länge (m)

26,85

26,50

26,50

26,50

26,45

Höhe (mm)

4050

4050

4050

4050

4050

Breite (mm)

2825

2825

2825

2825

2825

Drehzapfenabstand (m)

19,00

19,00

19,00

19,00

19,00

Achsstand Fahrwerk (mm)

2500

2500

2500

2500

2500

Sitzplätze

27

55

10

80

76

Stehplatzfläche (m²)

17,8

19,4

30,4

18,2

19,3

Warmwassertank 20 l

WC

WC

WC

WC

WC

Frischwassertank 100 l

Galley

Frischwassertank 150 l

WC

WC

Frischwassertank 300 l

WC

Restaurant

WC

WC

Grauwassertank 250 l

WC, Galley

WC

Grauwassertank 400 l

WC

WC

WC

Grauwassertank 600 l

Restaurant

Fäkalientank 300 l

WC

WC

Fäkalientank 800 l

WC

WC

WC

 

Bremsen

 

Die Wagen sind mit zahlreichen Bremssystemen ausgestattet:

 

Elektropneumatische Bremse

 

Notbremsüberbrückung

 

Gleitschutz und Rollüberwachung: Die Druckluftbremse wird durch den elektronischen Gleitschutz überwacht, wodurch das Blockieren der Räder verhindert wird. Die Auslösung des Gleitschutzes er­folgt radsatzselektiv.

 

Magnetschienenbremse (ausgenommen beim vordersten Drehgestell des Afmpz)

 

Federspeicherbremse

 

direkte Bremse (nur beim Afmpz)

 

Klimatisierung

 

Am Führerstand des Afmpz befindet sich ein Kompaktaggregat mit einer Kälteleistung von 5,5 kW und einer Heizleistung von 6,5 kW. Im Fahrgastbereich befindet sich pro Wagen im Unterflurbereich ein Kompaktag­gregat mit einer Kälteleistung von 36 kW und einer Wärmeleistung von 39,5 kW. Über ein Ansauggitter an der Seitenwand wird die Frischluft zugeführt. Die Umluft aus dem Fahrgastabteil wird an der gegenüberlie­genden Seitenwand abgesaugt und strömt mit der Frischluft zum Klimaaggregat. Die Luft gelangt danach durch einen Luftfilter, wird vom Ventilator angesaugt und über den Verdampfer und den elektrischen Lufter­hitzer gedrückt. Durch die Luftkanäle wird die aufgearbeitete Luft in das Wageninnere geführt und verteilt. Die Ausblasung erfolgt im Heizbetrieb unter den Sitzen und unterhalb der Fenster, während im Kühlbetrieb der Großteil der Luft durch einen Kanal in den Deckenbereich geführt und dort über die Deckeneinblasung im gesamten Wagenbereich verteilt wird. Ein kleiner Teil der Luft wird dabei auch über die Bodenkanäle ver­teilt. Ein eigenes Aggregat sorgt dafür, dass während der Druckertüchtigung die Abluft abgesaugt wird.

 

Türen

 

Die Einstiegstüren werden elektrisch gesteuert und verfügen über eine lichte Weite von 850 mm. Der Ein-/Ausstieg erfolgt über drei Stufen mit einer Höhe von 200 mm und einem Klappschwenktritt. Nach der er­folgten Türfreigabe können die Türen über die entsprechenden Öffnungstaster geöffnet werden, wobei zuerst der Klapptritt ausfährt und sich erst danach die Tür öffnet. Wenn die vertikalen Lichtschranken nicht unter­brochen werden oder der Taster gedrückt wird, schließt sich die Tür nach einer kurzen akustischen Vorwar­nung und blinkenden Tastern – zuerst schließt sich die Tür, danach fährt der Klapptritt ein. Der Schließbefehl kann auch über den Führerstand durch die Rücknahme der Türfreigabe oder das Betätigen des Schaffner­schalters gegeben werden.

 

Der ARbmpz verfügt an einem Wagenende über Ladetüren statt Einstiegstüren, über die der Wagen mit den Catering-Trolleys beladen werden kann. Die Betätigung der Tür ist nur durch das Personal möglich.

 

An den Wagenenden befinden sich die Übergangstüren, die in der Grundstellung offen sind. Die mechani­schen Türen werden durch Elektromagnete offen gehalten, die bei der Aktivierung des Brand- und Rauch­melders die Verriegelung lösen und somit die Türen mittels Federkraft schließen. Eine manuelle Schließung ist mittels Notbetätigung (an der Decke) möglich. Die lichte Weite der Türen beträgt 1100 mm, die lichte Höhe 1960 mm.

 

Zwischen den Einstiegen und den Fahrgasträumen befinden sich elektrisch betriebene Schiebetüren mit ei­ner lichten Weite von 650 mm. Im ARbmpz befindet sich weiters eine zweiflügelige Tür mit einer lichten Weite von 800 mm aufgrund der Erreichbarkeit des Rollstuhlplatzes. Bei sämtlichen Schiebetüren beträgt die lichte Höhe 2050 mm.

 

Zugkonfiguration

 

Die Züge bestehen aus einem jeweils 185 Meter langen Wendezug in Stahlbauweise, der aus einem Steuer­wagen und sechs Zwischenwagen besteht. Von diesen ist ein Großraumwagen mit 55 Sitzplätzen der First-Klasse bestückt, in einem Wagen befinden sich das Restaurant und zehn Sitzplätze der First-Klasse. Drei Wagen sind Großraumwagen mit je 80 Sitzplätzen der Economy-Klasse, und ein Wagen ist Kuppelwagen mit 76 Sitzplätzen der Economy-Klasse und einseitiger normaler Zug- und Stoßvorrichtung. Die 16 Sitze der Business-Klasse befinden sich im Steuerwagen. Dieser Zug wird von einer Mehrsystem-Taurus-2- oder Tau­rus-3-Lokomotive mit bis zu 230 km/h gezogen oder geschoben. Inklusive Lok kommt der Zug auf eine Ge­samtlänge von 205 Metern. Zur Kapazitätserhöhung können zwei Zugeinheiten zu einem 14-Wagen-Zug mit zwei Lokomotiven verbunden werden. Im Regelbetrieb bleiben Garnitur und Lokomotive stets gekuppelt. Die Wagen können über die Zugsammelschiene mit allen vier UIC-Spannungen versorgt werden (Wechselspan­nung 1000 V / 16,7 Hz oder 1500 V / 50 Hz sowie Gleichspannung 1500 V oder 3000 V).

 

Insgesamt bietet ein Zug 408 (zuvor geplant: 440) Sitzplätze, davon 16 in der Business-, 76 in der First- und 316 in der Economy-Klasse.[34] Diese Drei-Wagenklassen-Einteilung orientiert sich an der Aufteilung im Flugverkehr sowie an den Hochgeschwindigkeitszügen AVE in Spanien und dem Eurostar zwischen London und Paris bzw. Brüssel. In den beiden höheren Klassen, welche tariflich der ersten Klasse gleichgestellt sind, wird ein Am-Platz-Service geboten. Für die Business-Klasse ist auf Strecken innerhalb Österreichs ein Zu­schlag von 15 Euro zu zahlen, auf Strecken außerhalb Österreichs gilt dieser Zuschlag nicht; inbegriffen ist darin ein Gratisgetränk, Zeitungs- sowie Am-Platz-Service. Sie ersetzte ab 1. April 2012 die zuvor angebote­ne Premium-Klasse. Für die First und Business-Klasse steht dabei eine eigene Küche zur Verfügung. Eben­so ist im Zug ein Speisewagen mit 14 Sitzplätzen enthalten. Die weiteren Servicefunktionen umfassen unter anderem kostenloses WLAN innerhalb von Österreich, ein barrierefreies WC, einen Rollstuhl-Hebelift[35] auf jeder Ausstiegsseite, ein Kinderkino sowie Plätze für Kinderwagen.

 

Design

 

Die gesamte Innen- und Außengestaltung der Fahrzeuge sowie das Railjet-Markenzeichen stammen von dem auf strategisches Design spezialisierten Unternehmen Spirit Design aus Wien. Das Design des Railjet wurde mehrfach ausgezeichnet: 2008 wurde es für den „Createch Award“ nominiert, der vom österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie vergeben wird. 2009 erhielt es den Preis „Gute Gestaltung“[36] des Deutschen Designer Club und das Design-Gütesiegel „red dot“ des Designzentrum Nordrhein-Westfalen. Außerdem wurde es zweimal für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland nominiert (2009, 2010) sowie einmal für den Österreichischen Staatspreis Design (2009). Es erhielt darüber hinaus den Preis „Consumer Favorite 09“ bei dem vom iF Designforum Hannover ausgeschriebenen Universal Design Award.

 

Wagenbezeichnungen

 

Die verschiedenen Wagen weisen folgende UIC-Gattungsbuchstaben, Codes für das Austauschverfahren, Ländercodes und UIC-Wagennummern auf, wobei xx der Railjet-Kombination und x der Kontrollziffer, bzw. 2yy-y Ordnungsnummer und Kontrollziffer der Taurus-Lok entsprechen. Die Nummer der Railjet-Kombination hat nichts mit den für die Reservationen benötigten Wagennummern zu tun, die kursabhängig sind.

 

ÖBB railjet

 

Garnituren 01 – 51

 

Lokomotive 91 81 1116 2yy-y bzw. 91 81 1216 2yyy A-ÖBB (Siemens ES64U2 bzw. ES64U4 aus der EuroSprinter-Familie, in Österreich als Taurus bekannt)

 

Bmpz 73 81 22-90 1xx-x A-ÖBB (Endwagen, zweite Klasse) bzw. neu Bmpvz 73 81 84-90 1xx-x A-ÖBB (Endwagen, zweite Klasse, Fahrradabteil)

 

Bmpz 73 81 22-90 2xx-x A-ÖBB (zweite Klasse)

 

Bmpz 73 81 22-90 3xx-x A-ÖBB (zweite Klasse)

 

Bmpz 73 81 22-90 4xx-x A-ÖBB (zweite Klasse)

 

ARbmpz 73 81 85-90 5xx-x A-ÖBB (erste Klasse und Restaurant mit Info-Point)

 

Ampz 73 81 19-90 6xx-x A-ÖBB (erste Klasse)

 

Afmpz 73 81 80-90 7xx-x A-ÖBB (Steuerwagen und erste Klasse Business)

 

Garnituren 52 – 60

 

Lokomotive 91 81 1116 1yy-y bzw. 91 81 1216 0yy-y A-ÖBB /Siemens ES64U2 bzw. ES64U4, (Taurus)

 

Bmpvz 73 81 84-90 xxx-x A-ÖBB (Endwagen, zweite Klasse, Fahrradabteil)

 

Bmpz 73 81 22-90 xxx-x A-ÖBB (zweite Klasse)

 

Bmpz 73 81 22-90 xxx-x A-ÖBB (zweite Klasse)

 

Bmpz 73 81 22-90 xxx-x A-ÖBB (zweite Klasse)

 

Bmpz 73 81 22-90 xxx-x A-ÖBB (zweite Klasse)

 

ARbmpz 73 81 85-90 xxx-x A-ÖBB (erste Klasse und Restaurant mit Info-Point)

 

Afmpz 73 81 80-90 7xx-x A-ÖBB (Steuerwagen und erste Klasse Business)

Für alle 60 Garnituren gilt:

 

In den Nummern codiert sind folgende Informationen:

 

Elektrolokomotive für Geschwindigkeiten über 190 km/h, Österreich, Baureihe 1116 bzw. 1216

Reisezugwagen der 2. Klasse mit mehr als 24,5 m Länge, Mittelgang, Stromversorgung aus Zug­sammelschiene, international einsetzbar, druckdicht und klimatisiert, über 160 km/h, Elektroheizung, Österreich, ÖBB

Halbspeisewagen mit zusätzlichen 1.-Klasse-Plätzen, behindertengerechte Ausführung, mehr als 24,5 m Länge, Mittelgang, Stromversorgung aus Zugsammelschiene, international einsetzbar, druck­dicht und klimatisiert, Sonderbauform, über 160 km/h, Elektroheizung, Österreich, ÖBB

Reisezugwagen der 1. Klasse mit mehr als 24,5 m Länge, Mittelgang, Stromversorgung aus Zug­sammelschiene, international einsetzbar, druckdicht und klimatisiert, über 160 km/h, Elektroheizung, Österreich, ÖBB

Steuerwagen mit Plätzen der 1. Klasse (First Class und Premium Class) und einer Länge von mehr als 24,5 m Länge, Mittelgang, Stromversorgung aus Zugsammelschiene, international einsetz­bar, druckdicht und klimatisiert, Steuerwagen, über 160 km/h, Elektroheizung, Österreich, ÖBB.

 

ČD railjet

 

Lokomotive 9181 1216 2xx-x A-ÖBB (Siemens ES64U4)

 

Bmpz 73 54 20-91 00x-x CZ-ČD (zweite Klasse mit Fahrradabteil)

 

Bmpz 73 54 21-91 10x-x CZ-ČD (zweite Klasse)

 

Bmpz 73 54 21-91 20x-x CZ-ČD (zweite Klasse)

 

Bmpz 73 54 21-91 30x-x CZ-ČD (zweite Klasse)

 

Bmpz 73 54 21-91 40x-x CZ-ČD (zweite Klasse)

 

ARbmpz 73 54 85-91 00x-x CZ-ČD (erste Klasse und Restaurant mit Info-Point)

 

Afmpz 73 54 80-91 00x-x CZ-ČD (Steuerwagen und erste Klasse)

 

 

Bediente Linien

 

Einsatzgebiete

 

Alle 60 ÖBB-Garnituren sind ab Werk mit Fahrzeugeinrichtungen für die Zugbeeinflussungssysteme (PZB, LZB) für Deutschland und Österreich ausgestattet. Des Weiteren wurden bei den Garnitu­ren und Loks 1 – 23 zusätzliche Zugbeeinflussungssysteme für den erweiterten Einsatz in der Schweiz (ZUB, Integra) und Ungarn (Mirel in Steuerwagen, und EVM in Lok) eingebaut. Die Loks erhielten einen dritten Stromabnehmer mit einer schmalen Palette für die Schweiz. Da man mehr für Ungarn taugliche Einheiten benötigte, ist bei den Garnituren 29 bis 31 zu­sätzlich die Zugbeeinflussung Mi­rel im Steuerwagen und EVM in die Loks 1116 229–231 eingebaut worden. Da seit Dezember 2012 auf der Neubaustrecke Wien – St. Pölten die europäische Zugbeeinflussung ETCS Level 2 angewendet wird, wurden in allen Garnituren ETCS-Bord­systeme eingebaut.

 

Die sieben ČD-Garnituren werden mit von den ÖBB angemieteten Lokomotiven der Reihe 1216 bespannt und gemeinsam mit den drei ÖBB-Garnituren 29–31 mit Mirel-Ausrüstung zwischen Prag und Graz einge­setzt.

 

(Wiesbaden – Frankfurt – Mannheim – Stuttgart – Ulm – Augsburg –) München – Wien – Budapest

 

Ausfahrt eines Railjet aus Wien Westbahnhof

Am 14. Dezember 2008 nahmen auf dieser Strecke die ersten vier Railjets den Fahrplanbetrieb auf und wurden als Doppelgarnitur mit insgesamt 14 Wagen geführt: auf der Strecke Wien – Bu-dapest planmäßig als RJ 40 und RJ 41, auf der Strecke München – Wien – Budapest als RJ 63 und RJ 66. Zwischen München und Wien leisteten vier Eurocity-Zugpaare und ein ICE die zusätzlich für den Zweistundentakt benötigten Fahrten. Ab April 2009 verkehrten drei Railjet-Zugpaare, ein ICE und zwei Eurocitys zwi­schen München und der österreichischen Haupt­stadt. Am 14. Juni 2009 bzw. 4. September 2009 wurden auch die beiden letzten Eurocitys durch Rail­jets ersetzt.[37] Seit dem Fahrplanwechsel per De­zember 2012 werden in der Relation München – Wien – Budapest vier Tagesverbindungen und in der Relation München – Wien sechs Tagesverbindungen mit Railjet-Garnituren bedient.

 

Seit dem Fahrplanwechsel 2011 wird freitags, samstags und sonntags die Verbindung Budapest – Frankfurt am Main angeboten. Samstags verkehrte der Zug zwischenzeitlich von Wiesbaden und fährt bis Budapest Keleti pu.[38] Dabei erreichte der Zug in Deutschland erstmals im Linien-betrieb seine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2012 fahren die Railjet-Garnituren auch in Öster­reich mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

 

Ab Dezember 2014 hielten die RJ von Budapest nach Wien (und weiter Richtung Salzburg) auch am Wiener Hauptbahnhof, fuhren aber weiterhin auch den Westbahnhof an. Beginnend mit Fahrplanwechsel am 13. De­zember 2015 entfällt der Halt in Westbahnhof. Alle RJ werden ab Wien Meidling durch den Lainzer Tunnel weitergeführt.

 

Durch den Kauf von 9 weiteren RJ-Garnituren, diesmal allerdings mit geänderter Wagenkonfiguration, für die Südbahn, werden die derzeit dort eingesetzten Garnituren mit lediglich 4 Zwischenwagen 2. Klasse frei. Die­se sollen schrittweise bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 sämtliche InterCity-Züge der Westbahn zwischen Flughafen Wien und Salzburg bzw. vereinzelt darüber hinaus nach Innsbruck, Bregenz und Kla­genfurt, übernehmen.

 

(Flughafen Wien –) Wien – Innsbruck – Zürich/Bregenz

 

Seit Juni 2009 wird Wien – Salzburg – Innsbruck und seit Dezember 2009 Wien – Salzburg – Innsbruck – Buchs SG – Zürich/Bregenz mit Railjet-Garnituren befahren. Seit Dezember 2012 werden in der Relation Wien – Zürich – Wien fünf Tagesverbindungen mit Railjet erbracht (Fahrzeit 7 Stunden 44 Minuten). Zwi­schen Wien und Salzburg ist nach Fertigstellung der laufenden Ausbauvorhaben der Westbahn eine Fahrzeit von 2 Stunden und 15 Minuten geplant. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2012 reduzierte sich die Fahrzeit auf 2 Stunden 22 Minuten. Zwischen Wien und Innsbruck werden etwas über vier Stunden an­gestrebt. Seit Dezember 2012 wird die Strecke in 4 Stunden und 15 Minuten befahren.

 

Seit Dezember 2015 fahren die Züge dieser Achse den Wiener Westbahnhof nicht mehr an, sondern werden direkt durch den Lainzer Tunnel nach Wien Meidling und Wien Hauptbahnhof geführt. Der Großteil der Züge verkehrt daran anschließend weiter nach Bahnhof Flughafen Wien. Ab Dezember 2016 sollen Railjet-Züge auf der Weststrecke zwischen Wien und Salzburg die IC-Reisewägen ersetzen.[25]

 

Ab 11. Oktober 2016 werden die IC zwischen Flughafen Wien bzw. Wien Hbf und Salzburg Hbf bzw. Saalfel­den schrittweise auf RJ umgestellt. Dadurch werden unter anderem Tullnerfeld, Amstetten, St. Valentin, Wels Hbf und Vöcklabruck zum RJ-Halt.

 

(Prag –) Wien – Graz und Wien – Klagenfurt – Villach (– Lienz/Venedig)

 

RJ 76 hat den Zugendbahnhof Praha hl.n. erreicht

Seit 18. Oktober 2011 bzw. 7. November 2011 wer­den auch die Strecken Wien – Graz und Wien – Kla­genfurt – Villach mit dem Railjet bedient. Die Fahrt­dauer der Railjet-Züge ist jedoch die gleiche wie die der normalen EC bzw. ÖBB-IC, da die Südbahn kei­ne höheren Geschwindig-keiten als 160 km/h zu­lässt. Seit Dezember 2013 wird ein Zugpaar nach Lienz geführt.

 

Bereits ab 15. Juni 2014 übernahmen Railjets der Tschechischen Bahnen (ČD) die Leistungen von EC 72/73 und EC 74/75 Wiener Neustadt – Wien – Prag.[39] Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 wurde jeder zweite Railjet von Graz Hbf nach Wien Meidling weiter über Wien Hbf und Brno hl.n. nach Praha hl.n. verlängert.[40] Dafür werden drei Railjet-Züge der ÖBB und sieben der ČD eingesetzt

 

Die bis 2014 in Wien Meidling endenden Railjet- und EC-Züge der Südbahn, die ab Fahrplan-wechsel 2015 nicht nach Praha hl.n. durchgebunden werden, haben Wien Hauptbahnhof als neuen Endbahnhof. Seit Fahr­planwechsel im Dezember 2015 verkehrt ein Railjetpaar täglich von Graz Hbf zum Flughafen Wien Bahnhof. Für alle anderen Railjet-[EC-]Verbindungen aus Graz, Villach und Lienz besteht in Wien Hbf Anschluss an Fernverkehrszüge der ÖBB mit Zugendbahnhof Flughafen Wien.

 

Ab Dezember 2017 sollen die Railjet-Züge auch zwischen Wien Hbf und Venezia Santa Lucia via Villach Hbf und Udine eingesetzt werden.[25]

 

Flughafen Wien – Wien – Amstetten – Salzburg (– Bad Gastein – Villach – Klagenfurt)

 

IC 691 als RJ-Garnitur in Schwarzach/St.Veit (Oktober 2016)

Mit 11. Oktober 2016 werden einige InterCity-Züge der Westbahn und Tauernbahn auf Railjet-Garnitu­ren umgestellt. Die Züge verkehren bis zum Fahr­planwechsel im Dezember 2016 weiter-hin in der Ka­tegorie InterCity, bieten aber die gewohnte RJ-Aus­stattung (Kinderkino, WLAN, etc.). Damit hält der Railjet erstmals planmäßig auch in Tullnerfeld, Ams­tetten, St.Valentin, Wels Hbf, Vöcklabruck und an der Tauernbahn.[27][41][42]

 

Mit Fahrplanwechsel im Dezember 2016 werden auch die bis dahin noch mit Lok und Klassen geführ­ten IC-Züge dieser beiden Strecken auf Railjet-Gar­nituren umgestellt. Außerdem werden sie ab diesem Zeitpunkt mit der Bezeichnung „RJ“ statt „IC“ ge­führt.

 

 

 

 

 

Bilder

 

Railjet 49 „175 Jahre Eisenbahn für Österreich“
1116.250 „Polizei“ mit einem RJ auf dem Kalte-Rinne-Viadukt.
RJ 561 in Eichgraben-Altlengbach
RJ 60 auf der Brücke über den Wienfluss
RJ bei Guntramsdorf
Ein Railjet auf dem Krauselklause-Viadukt der Semmeringbahn

 

Zugläufe im Fahrplan 2016

 

Nachfolgende Auflistung der Zugläufe der RJ-Garnituren der ÖBB und ČD, basierend auf dem Fahrplan 2016 (gültig ab 13. Dezember 2015). Ein Teil der RJ-Züge ist Bestandteil der ICE-Linie 90.

 

Zug-Nr

Zugname

Garnitur

Zuglauf

Fahrrad-mitnahme

Entfernung

RJ 41

ÖBB

Wien Hbf (07:42) – Budapest-Keleti pu (10:19)

nein

257 km

RJ 42

ÖBB

Budapest-Keleti pu (17:40) – Wien Hbf (20:18 – 20:30) – Salzburg Hbf (22:52)

nein

569 km

RJ 49

ÖBB

Innsbruck Hbf (05:05) – Wien Hbf (09:30 – 09:42) – Budapest-Keleti pu (12:19)

nein

764 km

RJ 60

ÖBB

Budapest-Keleti pu (07:40) – Wien Hbf (10:18 – 10:30) – München Hbf (14:25)

nein

723 km

RJ 61

ÖBB

München Hbf (07:31) – Wien Hbf (11:30 – 11:42) – Budapest-Keleti pu (14:19)

nein

723 km

RJ 62

ÖBB

Budapest-Keleti pu (09:40) – Wien Hbf (12:18 – 12:30) – München Hbf (16:31)

ja

723 km

RJ 63

ÖBB

[an Sa, So: Frankfurt (Main) Hbf (05:17) –] München Hbf (09:10 – 09:34) – Wien Hbf (13:30 – 13:42) – Budapest-Keleti pu (16:19)

nein

1337 bzw. 723 km

RJ 64

ÖBB

Budapest-Keleti pu (11:40) – Wien Hbf (14:18 – 14:30) – München Hbf (18:25)

nein

723 km

RJ 65

ÖBB

München Hbf (11:34) – Wien Hbf (15:30 – 15:42) – Budapest-Keleti pu (18:19)

nein

723 km

RJ 66

ÖBB

Budapest-Keleti pu (13:40) – Wien Hbf (16:18 – 16:30) – München Hbf (20:25 – 20:45) [– Stuttgart Hbf (22:59 – 23:05) – Frankfurt(Main)Hbf (00:42) an Fr, Sa]

nein

723 bzw. 1337 km

RJ 67

ÖBB

München Hbf (13:34) – Wien Hbf (17:30 – 17:42) – Budapest-Keleti pu (20:19)

nein

723 km

RJ 68

ÖBB

Budapest-Keleti pu (15:40) – Wien Hbf (18:18 – 18:30) – München Hbf (22:26)

nein

723 km

RJ 69

ÖBB

München Hbf (15:34) – Wien Hbf (19:30)

nein

466 km

RJ 70

Gustav Mahler

ÖBB

Wien Hbf (07:09) – Praha hl.n. (11:08)

nein

403 km

RJ 71

Gustav Mahler

ČD

Praha hl.n. (06:52) – Wien Hbf (10:51 – 10:58) – Wien Meidling (11:02 – 11:05) – Graz Hbf (13:33)

ja

614 km

RJ 72

Bedřich Smetana

ČD

Graz Hbf (06:25) – Wien Meidling (08:55 – 08:58) – Wien Hbf (09:02 – 09:09) – Praha hl.n. (13:08)

ja

614 km

RJ 73

Bedřich Smetana

ČD

Praha hl.n. (08:52) – Wien Hbf (12:51 – 12:58) – Wien Meidling (13:02 – 13:05) – Graz Hbf (15:33)

ja

614 km

RJ 74

Franz Schubert

ČD

Graz Hbf (08:25) – Wien Meidling (10:55 – 10:58) – Wien Hbf (11:02 – 11:09) – Praha hl.n. (15:08)

ja

614 km

RJ 75

Franz Schubert

ČD

Praha hl.n. (10:52) – Wien Hbf (14:51 – 14:58) – Wien Meidling (15:02 – 15:05) – Graz Hbf (17:33)

ja

614 km

RJ 76

Antonín Dvořák

ÖBB

Graz Hbf (10:25) – Wien Meidling (12:55 – 12:58) – Wien Hbf (13:05 – 13:09) – Praha hl.n. (17:08)

nein

614 km

RJ 77

Antonín Dvořák

ÖBB

Praha hl.n. (12:52) – Wien Hbf (16:51 – 16:58) – Wien Meidling (17:02 – 17:05) – Graz Hbf (19:33)

nein

614 km

RJ 78

Johann Strauß

ČD

Graz Hbf (12:25) – Wien Meidling (14:55 – 14:58) – Wien Hbf (15:05 – 15:09) – Praha hl.n. (19:08)

ja

614 km

RJ 79

Johann Strauß

ČD

Praha hl.n. (14:52) – Wien Hbf (18:51 – 18:58) – Wien Meidling (19:02 – 19:05) – Graz Hbf (21:33)

ja

614 km

RJ 160

ÖBB

Wien Hbf (07:30) – Innsbruck Hbf (11:38 – 11:44) – Zürich HB (15:20)

ja

789 km

RJ 161

ÖBB

Zürich HB (06:40) – Innsbruck Hbf (10:16 – 10:22) – Wien Hbf (14:30)

nein

789 km

RJ 162

ÖBB

Budapest-Keleti pu (06:40) – Wien Hbf (09:18 – 09:30) – Innsbruck Hbf (13:40 – 13:44) – Zürich HB (17:20)

nein

1046 km

RJ 165

ÖBB

Zürich HB (10:40) – Innsbruck Hbf (14:16 – 14:20) – Wien Hbf (18:30 – 18:42) – Budapest-Keleti pu (21:19)

ja

1046 km

RJ 166

ÖBB

Wien Hbf (13:30) – Innsbruck Hbf (17:38 – 17:44) – Zürich HB (21:20)

ja

789 km

RJ 167

ÖBB

Zürich HB (12:40) – Innsbruck Hbf (16:16 – 16:22) – Wien Hbf (20:30)

nein

789 km

RJ 168

ÖBB

Wien Hbf (15:30) – Innsbruck Hbf (19:40 – 19:44) – Zürich HB (23:20)

ja

789 km

RJ 169

ÖBB

Zürich HB (14:40) – Innsbruck Hbf (18:16 – 18:22) – Wien Hbf (22:30)

nein

789 km

RJ 260

ÖBB

Wien Hbf (06:30) – München Hbf (10:25)

nein

466 km

RJ 261

ÖBB

München Hbf (17:34) – Wien Hbf (21:30)

nein

466 km

RJ 262

ÖBB

Flughafen Wien (08:03) – Wien Hbf (08:21 – 08:30) – München Hbf (12:25)

nein

483 km

RJ 265

ÖBB

München Hbf (06:24) – Wien Hbf (10:30)

nein

466 km

RJ 360

ÖBB

Innsbruck Hbf (07:40) – Zürich HB (11:20)

nein

282 km

RJ 361

ÖBB

Zürich HB (16:40) – Innsbruck Hbf (20:16 – 20:22) – Wien Hbf (00:30)

ja

789 km

RJ 362

ÖBB

Wien Hbf (05:30) – Innsbruck Hbf (09:38 – 09:44) – Zürich HB (13:20)

nein

789 km

RJ 363

ÖBB

Zürich HB (18:40) – Innsbruck Hbf (22:16)

nein

282 km

RJ 370

Joseph Haydn

ČD

Graz Hbf (14:25) – Wien Meidling (16:55 – 16:58) – Wien Hbf (17:02 – 17:09) – Praha hl.n. (21:08)

ja

614 km

RJ 371

Joseph Haydn

ČD

Praha hl.n. (16:52) – Wien Hbf (20:51 – 20:58) – Wien Meidling (21:02 – 21:05) – Graz Hbf (23:33)

ja

614 km

RJ 372

Mozart

ČD

Graz Hbf (16:25) – Wien Meidling (18:55 – 18:58) – Wien Hbf (19:02 – 19:09) – Praha hl.n. (23:08)

ja

614 km

RJ 373

Mozart

ÖBB

Praha hl.n. (18:52) – Wien Hbf (22:51)

nein

403 km

RJ 530

ÖBB

Villach Hbf (05:26) – Wien Hbf (09:35)

ja

366 km

RJ 532

ÖBB

Villach Hbf (07:14) – Wien Hbf (11:35)

ja

366 km

RJ 533

ÖBB

Wien Hbf (08:25) – Villach Hbf (12:46 / 12:50) – Lienz (14:06)

ja

470 km

RJ 534

ÖBB

Villach Hbf (09:14) – Wien Hbf (13:35)

ja

366 km

RJ 535

ÖBB

Wien Hbf (10:25) – Villach Hbf (14:46)

ja

366 km

RJ 536

ÖBB

Villach Hbf (11:14) – Wien Hbf (15:35)

ja

366 km

RJ 537

ÖBB

Wien Hbf (12:25) – Villach Hbf (16:46)

ja

366 km

RJ 538

ÖBB

Villach Hbf (13:14) – Wien Hbf (17:35)

ja

366 km

RJ 539

ÖBB

Wien Hbf (14:25) – Villach Hbf (18:46)

ja

366 km

IC 541

ÖBB

Salzburg Hbf (05:12) – Wien Hbf (08:05–08:11) – Flughafen Wien (08:27)

ja

329 km

IC 543

ÖBB

Salzburg Hbf (06:12) – Wien Hbf (09:05–09:11) – Flughafen Wien (09:27)

ja

329 km

IC 545

ÖBB

Salzburg Hbf (07:12) – Wien Hbf (10:05–10:11) – Flughafen Wien (10:27)

ja

329 km

IC 547

ÖBB

(REX 1501 ->) Salzburg Hbf (08:12) – Wien Hbf (11:05–11:11) – Flughafen Wien (11:27)

ja

329 km

IC 548

ÖBB

Flughafen Wien (09:33) – Wien Hbf (09:48–09:55) – Salzburg Hbf (12:48)

ja

329 km

RJ 550

ÖBB

Graz Hbf (05:27) – Wien Hbf (08:02)

nein

210 km

RJ 551

ÖBB

Wien Hbf (05:58) – Graz Hbf (08:33)

ja

210 km

RJ 553

ÖBB

Wien Hbf (06:58) – Graz Hbf (09:33)

nein

210 km

RJ 554

ÖBB

Graz Hbf (07:25) – Wien Hbf (10:02)

nein

210 km

RJ 557

ČD

Wien Hbf (08:58) – Graz Hbf (11:33)

ja

210 km

RJ 558

ÖBB

Graz Hbf (09:25) – Wien Hbf (12:02)

ja

210 km

RJ 559

ÖBB

Wien Hbf (09:58) – Graz Hbf (12:33)

nein

210 km

RJ 560

OS 3501 LZS

ÖBB

Flughafen Wien (07:03) – Wien Hbf (07:21) (– RJ 160 –) Feldkirch (13:53) – Bregenz (14:17)

ja

718 km

RJ 561

ÖBB

Wien Hbf (14:39) – Flughafen Wien (14:57)

ja

18 km

RJ 562

OS 3505 LZS

ÖBB

Flughafen Wien (09:03) – Wien Hbf (09:21) (– RJ 162 –) Feldkirch (15:53) – Bregenz (16:17)

nein

718 km

RJ 563

OS 3514

ÖBB

Innsbruck Hbf (12:20) – Wien Hbf (16:30 – 16:39) – Flughafen Wien (16:57)

ja

524 km

RJ 564

OS 3509 LZS

ÖBB

Flughafen Wien (11:03) – Wien Hbf (11:21 – 11:30) – Innsbruck Hbf (15:39)

ja

524 km

RJ 565

OS 3518

ÖBB

Bregenz (11:40) – Feldkirch (12:05) (– RJ 165 –) Wien Hbf (18:39) – Flughafen Wien (18:57)

nein

718 km

RJ 566

OS 3513 LZS

ÖBB

Flughafen Wien (13:03) – Wien Hbf (13:21) (– RJ 166 –) Feldkirch (19:53) – Bregenz (20:17)

nein

718 km

RJ 567

OS 3522

ÖBB

Bregenz (13:40) – Feldkirch (14:05) (– RJ 167 –) Wien Hbf (20:39) – Flughafen Wien (20:57)

nein

718 km

RJ 568

OS 3517 LZS

ÖBB

Flughafen Wien (15:03) – Wien Hbf (15:21) (– RJ 168 –) Feldkirch (21:53) – Bregenz (22:17)

ja

718 km

RJ 569

ÖBB

Bregenz (15:40) – Feldkirch (16:05) (– RJ 169)

ja

718 km

RJ 580

Leoš Janáček

ČD

Brno hl.n. (04:31) – Praha hl.n. (07:08) tgl. außer So

ja

255 km

RJ 581

Leoš Janáček

ČD

Praha hl.n. (19:52) – Brno hl.n. (22:22) tgl. außer Sa

ja

255 km

IC 591

ÖBB

Villach Hbf (15:16) – Salzburg Hbf (17:48)

ja

181 km

IC 592

ÖBB

Salzburg Hbf (08:12) – Villach Hbf (10:43–10:46) – Klagenfurt Hbf (11:12)

ja

220 km

RJ 630

ÖBB

Villach Hbf (15:14) – Wien Hbf (19:35)

ja

366 km

RJ 631

ÖBB

Wien Hbf (16:25) – Villach Hbf (20:46)

ja

366 km

RJ 632

ÖBB

Lienz (15:53) – Villach Hbf (17:09 – 17:14) – Wien Hbf (21:35)

ja

470 km

RJ 633

ÖBB

Wien Hbf (18:25) – Villach Hbf (22:36)

ja

366 km

IC 640

ÖBB

Flughafen Wien (10:33) – Wien Hbf (10:48–10:55) – Salzburg Hbf (13:48)

ja

329 km

IC 642

ÖBB

Flughafen Wien (11:33) – Wien Hbf (11:48–11:55) – Salzburg Hbf (14:48)

ja

329 km

IC 649

ÖBB

Salzburg Hbf (14:12) – Wien Hbf (17:05)

ja

312 km

RJ 653

ÖBB

Wien Hbf (11:58) – Graz Hbf (14:33)

nein

210 km

RJ 656

ÖBB

Graz Hbf (13:25) – Wien Hbf (16:02 – 16:11) – Flughafen Wien (16:27)

nein

228 km

RJ 657

ÖBB

Wien Hbf (13:58) – Graz Hbf (16:33)

ja

210 km

RJ 660

ÖBB

(RJ 260 –) Salzburg Hbf (09:00) – Innsbruck Hbf (10:54)

nein

507 km

RJ 661

OS 3524

ÖBB

Bregenz (14:10) – Salzburg Hbf (18:58) (– RJ 261 –) Wien Hbf (21:39) – Flughafen Wien (21:57)

nein

718 km

RJ 663

ÖBB

Innsbruck Hbf (19:05) – Wien Hbf (23:30)

ja

507 km

RJ 664

OS 3527

ÖBB

Flughafen Wien (20:03) – Wien Hbf (20:21) (– RJ 42)

nein

18 km

RJ 665

OS 3512

ÖBB

[an Sa: Salzburg Hbf (13:08) (– RJ 65 –)] Wien Hbf (15:30–15:39) – Flughafen Wien (15:57)

ja

18 km bzw. 329 km

RJ 666

ÖBB

Innsbruck Hbf Hbf (06:30) – Bregenz Hbf (09:17)

ja

194 km

RJ 669

ÖBB

Bregenz Hbf (18:40) – Innsbruck Hbf (21:27) an So

nein

194 km

IC 690

ÖBB

Flughafen Wien (08:33) – Wien Hbf (08:48–08:55) – Salzburg Hbf (11:48–12:12) – Villach Hbf (14:43)

ja

510 km

IC 691

ÖBB

Klagenfurt Hbf (12:45) – Villach Hbf (13:13–13:16) – Salzburg Hbf (15:48–16:12) – Wien Hbf (19:05–19:11) – Flughafen Wien (19:27)

ja

547 km

RJ 732

ÖBB

Villach Hbf (18:14) – Wien Hbf (22:35) an So

ja

366 km

IC 741

ÖBB

Salzburg Hbf (15:12) – Wien Hbf (18:05–18:11) – Flughafen Wien (18:27)

ja

329 km

IC 744

ÖBB

Wien Hbf (17:55) – Salzburg Hbf (20:48)

ja

312 km

IC 745

ÖBB

Salzburg Hbf (17:12) – Wien Hbf (20:05–20:11) – Flughafen Wien (20:27)

ja

329 km

IC 746

ÖBB

Flughafen Wien (18:33) – Salzburg Hbf (21:48) -> REX 1516

ja

329 km

IC 748

ÖBB

Flughafen Wien (19:33) – Wien Hbf (19:48–19:55) – Salzburg Hbf (22:48)

ja

329 km

RJ 750

ÖBB

Graz Hbf (15:25) – Wien Hbf (18:02)

nein

210 km

RJ 754

ÖBB

Graz Hbf (17:25) – Wien Hbf (20:02)

ja

210 km

RJ 755

ÖBB

Flughafen Wien (17:33) – Wien Hbf (17:48 – 17:58) – Graz Hbf (20:33)

nein

228 km

RJ 756

ČD

Graz Hbf (18:25) – Wien Hbf (21:02 [– 21:11) – Flughafen Wien (21:27) an So]

ja

210 bzw. 228 km

RJ 758

ÖBB

Graz Hbf (20:25) – Wien Hbf (23:02)

nein

210 km

RJ 759

ÖBB

Wien Hbf (19:58) – Graz Hbf (22:33)

nein

210 km

RJ 760

ÖBB

Wien Hbf (17:30) – Innsbruck Hbf (21:38 – 21:44) – Bregenz (00:10)

ja

711 km

RJ 761

OS 3500

ÖBB

Salzburg Hbf (06:05) – Wien Hbf (08:30 – 08:39) – Flughafen Wien (08:57)

nein

329 km

RJ 762

OS 3525 LZS

ÖBB

Flughafen Wien (19:03) – Wien Hbf (19:21 – 19:30) – Innsbruck Hbf (23:48)

nein

524 km

RJ 763

OS 3504

ÖBB

Innsbruck Hbf (06:09) – Salzburg Hbf (08:02) (– RJ 265 –) Wien Hbf (10:39) – Flughafen Wien (10:57)

ja

524 km

RJ 765

OS 3508

ÖBB

Bregenz (05:47) – Innsbruck Hbf (08:16 – 08:20) – Wien Hbf (12:30 – 12:39) – Flughafen Wien (12:57)

ja

718 km

IC 840

ÖBB

Flughafen Wien (20:33) – Wien Hbf (20:48–20:55) – Salzburg Hbf (23:48)

ja

329 km

RJ 860

OS 3507 LZS

ÖBB

Flughafen Wien (10:03) – Wien Hbf (10:21) (– RJ 60 –) Salzburg Hbf (13:00) – Innsbruck Hbf (14:54)

nein

524 km

RJ 861

OS 3506

ÖBB

Innsbruck Hbf (07:05) – Salzburg Hbf (08:58) (– RJ 61 –) Wien Hbf (11:39) – Flughafen Wien (11:57)

nein

524 km

RJ 862

OS 3511 LZS

ÖBB

Flughafen Wien (12:03) – Wien Hbf (12:21) (– RJ 62 –) Salzburg Hbf (15:00) – Innsbruck Hbf (16:54 / 16:57) – Bregenz (19:22)

ja

718 km

RJ 863

OS 3510

ÖBB

Bregenz (06:39) – Innsbruck Hbf (09:02 – 09:05) – Salzburg Hbf (10:58) (– RJ 63 –) Wien Hbf (13:39) – Flughafen Wien (13:57)

ja

718 km

RJ 864

OS 3515 LZS

ÖBB

Flughafen Wien (14:03) – Wien Hbf (14:21) (– RJ 64 –) Salzburg Hbf (17:00) – Innsbruck Hbf (18:54)

ja

524 km

RJ 866

OS 3519 LZS

ÖBB

Flughafen Wien (16:03) – Wien Hbf (16:21) (– RJ 66 –) Salzburg Hbf (19:00) – Innsbruck Hbf (20:55)

ja

524 km

RJ 867

OS 3516

ÖBB

Innsbruck Hbf (13:05) – Salzburg Hbf (14:58) (– RJ 67 –) Wien Hbf (18:39) – Flughafen Wien (18:57)

nein

524 km

RJ 868

OS 3523 LZS

ÖBB

Flughafen Wien (18:03) – Wien Hbf (18:21) (– RJ 68 –) Salzburg Hbf (20:52)

nein

329 km

RJ 869

OS 3520

ÖBB

Innsbruck Hbf (15:05) – Salzburg Hbf (16:58) (– RJ 69 –) Wien Hbf (19:39) – Flughafen Wien (19:57)

ja

524 km

RJ 955

ÖBB

Flughafen Wien (16:33) – Wien Hbf (16:48)

nein

18 km

RJ 956

ÖBB

Wien Hbf (17:11) – Flughafen Wien (17:27)

nein

18 km

RJ 959

ÖBB

Flughafen Wien (21:33) – Wien Hbf (21:48)

nein

18 km

RJ 960

ÖBB

Flughafen Wien (17:03) – Wien Hbf (17:21) (– RJ 760 –) Innsbruck Hbf (21:38)

ja

524 km

RJ 961

ÖBB

Bregenz Hbf (18:40) – Innsbruck Hbf (21:27)

nein

194 km

RJ 962

ÖBB

Salzburg Hbf (07:00) – Innsbruck Hbf (08:54)

nein

195 km

RJ 963

ÖBB

Wien Hbf (05:39) – Flughafen Wien (05:57)

ja

18 km

RJ 964

ÖBB

Flughafen Wien (21:03) – Wien Hbf (21:21)

ja

18 km

RJ 965

ÖBB

Wien Hbf (06:39) – Flughafen Wien (06:57)

nein

18 km

RJ 966

ÖBB

Flughafen Wien (22:03) – Wien Hbf (22:21)

nein

18 km

RJ 967

ÖBB

Wien Hbf (07:39) – Flughafen Wien (07:57)

nein

18 km

RJ 968

ÖBB

Flughafen Wien (23:03) – Wien Hbf (23:21)

nein

18 km

RJ 969

ÖBB

Innsbruck Hbf (05:05) (– RJ 49 –) Wien Hbf (09:42) – Flughafen Wien (09:57)

nein

524 km

REX 1501

ÖBB

Saalfelden (05:55) – Schwarzach-St. Veit (06:38–06:40) – Salzburg Hbf (07:44) -> IC 547

ja

112 km

REX 1516

ÖBB

(IC 746 ->) Salzburg Hbf (22:11) – Schwarzach-St. Veit (23:13–23:15) – Saalfelden (00:01)

ja

112 km

 

 

Verwendung des Railjet in Tschechien

 

Die České dráhy hat mit dem Beginn im Jahr 2014 von der ÖBB Taurus-Lokomotiven zum Betrieb gemietet. Dagegen hat allerdings der tschechische Lokomotiv-Hersteller Škoda geklagt, da ČD die Mietverträge ohne Ausschreibung abgeschlossen haben soll. Die tschechische Wettbewerbsbehörde hat in ihrem Urteil Škoda recht gegeben. Da der erfolgte Einspruch gegen die Entscheidung aufschiebende Wirkung hat, blieben die Leasingverträge davon zunächst unberührt.[43]

 

Einzelnachweise

 

  1. Railjet. In: ORF. 16. September 2008, abgerufen am 16. September 2008.

  2. Europas modernste Businesszug-Flotte ist komplett dmm, 30. Juli 2012

  3. http://www.peterpilz.at/kommentar/2379/peter-pilz-tagebuch.htm

  4. https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/registerHABM?AKZ=004544805&CURSOR=1

  5. ÖBB investieren in neue Fahrzeuge für den Reisezugverkehr. In: Eisenbahn-Revue International. Heft 4/2006, ISSN 1421-2811, S. 176 f.

  6. Zelpage:„Vánoční dárek? České dráhy: Ano, máme zájem o railjety!“ (tschechisch) 23. Dezember 2010 – abgerufen am 26. Dezember 2010.

  7. Tschechische Staatsbahn ordert 16 Railjets aus ÖBB-Rahmenvertrag mit Siemens. Siemens, Indus­try Sector, Mobility Division (Hrsg.), Presseinformation vom 30. September 2011.

  8. Zwei Jahre in Betrieb: ÖBB rüsten Railjet-Züge nach. In: Die Presse. 18. Juli 2011, abgerufen am 6. August 2013.

  9. oebb.at, abgerufen am 25. Juli 2012

  10. Riesenandrang beim ÖBB-Bahnhofsfest am Praterstern (PDF; 53 kB), Presseinformation vom 25. August 2012

  11. http://konzern.oebb.at/de/Presse/Presseinformationen_aus_den_Bundeslaendern/Tirol/PDF/2012/Q4/2012_12_09_Erster_Tiroler_Lokfuehrer_mit_230_km-h_unterwegs.pdf

  12. Gudrun Springer: Nicht so zügig wie geplant: Verspätungen auf der Westbahnstrecke. In: der­Standart.at. 18. Dezember 2012, abgerufen am 6. August 2013.

  13. http://kurier.at/chronik/oesterreich/erneut-probleme-mit-den-tueren/1.827.537

  14. http://derstandard.at/1363238995983/Erneuter-Zwischenfall-im-Tullnerfeld-OeBB-Railjet-veliert-Tuer

  15. http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2012/08/tschechische-staatsbahn-bestellt-intercityzuege-44881/

  16. http://www.wallstreet-online.de/nachricht/4989722-siemens-auftrag-tschechischer-staatsbahn

  17. Tschechien: CD ordert keine weiteren Railjet, eurailpress.de, 13. September 2013

  18. Semmering setzt Railjet zu, NÖN-Online, 7. Oktober 2012.

  19. Tschechische Bahn (ČD) findet keine Lokomotiven für ihre Railjets auf Prag aktuell vom 19. August 2014 abgerufen am 11. Dezember 2014

  20. http://personenverkehr.oebb.at/de/Presse/Presseinformationen/2012_09_06_OeBB-Kooperation_mit_Tschechischen_Bahnen/index.jsp

  21. http://www.cd.cz/infoservis/aktuality/-16266/

  22. ÖBB: Neuer Tageszug Wien-Venedig ab Dezember auf Schiene, Presseaussendung, 28. Juni 2013

  23. Neue railjet-Verbindung zwischen Graz, Wien und Prag ab 14. Dezember, oebb.at, abgerufen am 10. Dezember 2014

  24. Siemens AG (Hrsg.): ÖBB ordern weitere neun Railjet-Garnituren. Presseinformation vom 1. August 2014.

  25. ÖBB: Neun neue Railjets für Weststrecke. In: wien.orf.at. 1. August 2014, abgerufen am 19. Okto­ber 2016.

  26. http://www.oebb.at/de/Services/Neu_fuer_Sie/OeBB_erweitern_railjet-Flotte/index.jsp

  27. Mehr Bahn für Oberösterreich – 2017 mit vielen Highlights. In: oebb.at. Archiviert vom Original am 19. Oktober 2016, abgerufen am 19. Oktober 2016.

  28. ÖBB-Railjet und EC Transalpin im Vergleich. In: Eisenbahn-Revue International, 1/2010, S. 16–19

  29. Railjet-Service – Versprechen und Wirklichkeit. In: Eisenbahn-Revue International 1/2010, S. 18.

  30. Railjet: Wirklich eine Qualitäts-Innovation?. In: Eisenbahn Österreich, 2010, Heft 3, S. 154 f.

     

  31. Nicht endende Probleme im Verkehr Österreich – Schweiz. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 5, 2010, ISSN 1421-2811, S. 236 f.

  32. ÖBB Railjet – neuer Hochgeschwindigkeitszug ohne Fahrradmitnahme? In: RADLOBBY.AT. Abge­rufen am 10. August 2009.

  33. Ab jetzt Railjet auf Weststrecke mit Radmitnahme auf radlobby.at, abgerufen am 12. Juni 2016

  34. Qualität & Komfort. In: railjet.at. Abgerufen am 1. Juli 2008.

  35. Wolfgang Skowronek: Alle einsteigen, Zug fährt ab. In: bizeps online. 21. Dezember 2008, abgeru­fen am 6. August 2013.

  36. Medaillenspiegel DDC Gute Gestaltung 2009 (PDF; 134 kB)

  37. railjet weiter auf der Überholspur, Pressemitteilung der ÖBB vom 6. April 2009

  38. Informationen zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember. Presseinformation vom 29. Oktober 2010.

  39. ČD-Railjets: Frühstart nach Wien. In: eisenbahn-magazin. Nr. 8, 2014, ISSN 0342-1902, S. 24.

  40. Austria Presse Agentur: ÖBB verkürzen Reisezeit von Wien nach Prag. DiePresse.com, 17. April 2013, abgerufen am 21. Januar 2014.

  41. ÖBB fährt bald mit neuen Railjets auf Weststrecke. Der Standard, 27. September 2016, abgerufen am 19. Oktober 2016.

  42. ÖBB ersetzen IC-Züge durch Railjets. In: salzburg.orf.at. 26. September 2016, abgerufen am 19. Oktober 2016.

  43. Tschechische Bahn darf von ÖBB keine Loks mieten auf ORF vom 24. Juni 2014, abgerufen am 8. Juli 2015

 

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Railjet

 

ÖBB Railjet

ČD Railjet

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